Health Beat

Die Zwangsstörung ist eine chronische psychische Erkrankung, die durch unvernünftige Gedanken oder Obsessionen gekennzeichnet ist, die zu sich wiederholenden Verhaltensweisen (Zwängen) wie übermäßigem Händewaschen führen.

Für viele, die mit einer Zwangsstörung leben, hat sich der Stress der COVID-19-Pandemie stark auf ihre psychische Gesundheit ausgewirkt.

Die Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren und möglicherweise zu erkranken, hat bestimmte Herausforderungen mit sich gebracht und in einigen Fällen die Symptome verschlimmert.

Der durch die Pandemie verursachte Stress und die Angst können zu einer Verschlimmerung der folgenden OCD-Symptome führen:

  • Angst vor Ansteckung (Angst davor, Gegenstände anzufassen, die andere Menschen angefasst haben, oder Angst, andere zu berühren)
  • Übermäßiges Händewaschen oder Duschen
  • Übermäßiges Reinigen von Haushaltsgegenständen oder anderen Objekten
  • Zwanghaftes Horten
  • Anhaltende unerwünschte oder aufdringliche Gedanken
  • Ständig überprüfen, dass nichts Schreckliches passiert ist
  • Schwieriger Umgang mit Unsicherheit

Nach Angaben der International OCD Foundation, gibt es Maßnahmen, die Menschen, die mit OCD leben, anwenden können, um diese schwierige Zeit zu überstehen; Dazu gehören:

  • Erlauben Sie sich selbst, einen grundlegenden Sicherheitsplan auf der Grundlage der Empfehlungen vertrauenswürdiger Gesundheitsorganisationen aufzustellen und ihn nicht zu erweitern.
  • Waschen Sie Ihre Hände 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife, nachdem Sie sich im Freien oder in der Öffentlichkeit aufgehalten haben, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und nachdem Sie gehustet, geniest oder die Nase geschnäuzt haben. Wenn Ihnen Seife und Wasser nicht zur Verfügung stehen, verwenden Sie ein Händedesinfektionsmittel, das mindestens 60 % Alkohol enthält.
  • Wenn Sie mehr als das tun wollen, suchen Sie sich eine Person, die Ihnen hilft, herauszufinden, was eine vernünftige und rationale Sicherheitsmaßnahme sein könnte.
  • Erinnern Sie sich daran, dass sich niemand „perfekt“ vor COVID-19 schützen kann, und niemand erwartet das von Ihnen. In Zeiten wie diesen sollten Sie Ihren gesunden Menschenverstand gebrauchen, anstatt zu perfektionistischen Extremen überzugehen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Zwangsstörung die Ängste vor COVID-19 ausnutzen kann, indem sie Ihnen sagt, dass Sie jemanden angesteckt haben könnten oder dass Sie in Zukunft jemanden anstecken werden, sei es versehentlich oder absichtlich.
  • Wenn Sie diese aufdringlichen Gedanken bemerken oder wenn Sie Zwänge ausüben, die mit diesen Gedanken zusammenhängen, wenden Sie sich an Ihren Therapeuten und teilen Sie ihm mit, wie sich Ihre Symptome verändert haben könnten. Er kann mit Ihnen zusammenarbeiten, um neue Expositionen und/oder Hausaufgaben zu entwickeln, die Ihnen helfen, sie einzudämmen.

Wenn Sie mit den Symptomen einer Zwangsstörung oder anderen psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben, wenden Sie sich bitte an einen Psychiater.

Um einen Termin mit einer psychiatrischen Fachkraft im Flushing Hospital Medical Center zu vereinbaren, rufen Sie bitte 718-670-5316 an.

Der gesamte Inhalt dieses Newsletters dient nur der allgemeinen Information und ist nicht als Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht. Bitte konsultieren Sie einen Arzt, bevor Sie einen der Vorschläge auf dieser Seite annehmen. Sie dürfen auf keinen Fall den Rat eines Arztes missachten oder die Inanspruchnahme einer medizinischen Behandlung aufgrund des Inhalts dieses Newsletters hinauszögern. KONSULTIEREN SIE SOFORT IHREN ARZT ODER RUFEN SIE 911, WENN SIE GLAUBEN, DASS SIE EINEN MEDIZINISCHEN NOTFALL HABEN.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.